„Ich bin nicht die Anderen“ bedeutet für mich, dass es für mich – bei allem ich tue – vollkommen ohne Relevanz ist, was Andere darüber denken könnten und Andere von mir halten oder erwarten.
Es ist mein Leben. Es sind meine Entscheidungen. Alles Andere führt doch letzten Endes nur an einem eigenen, erfüllten Leben und am eigenen Glück vorbei. Alles Andere ist doch nur aufgesetzt um gesellschaftlichen Vorstellungen zu gefallen und um gesellschaftlicher Akzeptanz zu genügen.
Natürlich kann und darf das für Jeder für sich selbst halten wie er oder sie möchte. Aber die unangenehme Wahrheit ist doch, dass all die Anderen – nach denen du dich heute vielleicht richtest, und denen du es heute möglicher Weise recht machen willst – dich nach deinem Tod sehr schnell vergessen werden.
So betrachtet macht es doch überhaupt keinen Sinn für dich selbst, wenn du dich mit dem was du tust und wie du dein Lebren gestaltest nach den Vorstellungen Anderer richtest. Oder sehe ich da was falsch?
Deshalb ist der Satz „ich bin nicht die Anderen“ für mich weit mehr als nur ein paar Worte. Für mich ist das eine Lebensphilosophie und eine Lebensarchitektur im Sinne von „endlich wirklich leben“, weil in der Schule ging das ohnehin nicht. Da musste ich immer irgendwelchen Lehrern gefallen, und deren Vorstellungen entsprechen um positiv bewertet zu werden.